Release v0.11: Der Datapoint Layer & Edge Privacy
Cernion führt die lokale PouchDB-Architektur ein und garantiert damit KRITIS-Compliance durch eine strikte In-Memory-Policy.
Viele KI-Startups im Energiesektor schicken sensible Netzdaten ihrer Kunden ungefiltert an Cloud-Anbieter wie OpenAI oder Google. Für Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) ist das ein absolutes K.O.-Kriterium.
Mit dem Release der Cernion Energy Tools v0.11 haben wir dieses Problem architektonisch gelöst: Wir haben den Datapoint Layer eingeführt.
Das Herzstück dieses Layers ist die Integration einer lokalen PouchDB. Alle Asset-Daten, Netztopologien und Echtzeit-Werte verbleiben strikt "In-Memory" (am Edge) beim Netzbetreiber. Wenn unsere Cernion-Agenten externe LLMs für logische Schlüsse nutzen ("Reasoning"), werden die Daten durch unseren Prompt-Scrubber maskiert. Die KI erhält nur anonymisierte IDs und semantische IRIs. Das eigentliche Zusammenführen und Verändern der Datenpunkte (Mutations) passiert ausschließlich lokal und verschlüsselt auf dem Server des Stadtwerks.
Damit ist Cernion v0.11 nicht nur intelligenter, sondern erfüllt die harten Security-Vorgaben der KRITIS-Verordnung.