Szenarienrechner-EOG: Open-Source-Entscheidungshilfe für regulierte Spartenplanung

Der Szenarienrechner-EOG macht aus Maßnahmen, Annahmen und offenen Klärpunkten eine nachvollziehbare Arbeitsgrundlage für Stadtwerke und Verteilnetzbetreiber.

Warum dieser Baustein jetzt wichtig ist

Viele Stadtwerke stehen vor derselben praktischen Frage: Wie lässt sich eine Investitions- oder Maßnahmenrunde so vorbereiten, dass technische Planung, Controlling, Regulierungsmanagement, Anlagenbuchhaltung und Gremienvorbereitung auf derselben Grundlage arbeiten?

Der Szenarienrechner-EOG setzt genau an dieser Schnittstelle an. Er ist ein offline-first Open-Source-Werkzeug für regulierte Strom- und Gas-Sparten. Maßnahmen, Budgets, CAPEX-/OPEX-Sichten, regulatorische Wirkung, Finanzierung, Annahmenqualität, Projektplan und offene Klärpunkte werden in einem gemeinsamen Arbeitsstand geführt.

Damit entsteht keine automatische Entscheidung, sondern eine besser prüfbare Grundlage für die nächste fachliche Befassung.

Die Käuferfrage

Die öffentliche Leitfrage lautet: Welche Struktur braucht ein kleines oder mittleres Stadtwerk, damit aus einzelnen Maßnahmen eine entscheidungsfähige, nachvollziehbare Vorlage wird?

Der Nutzen liegt weniger in einer einzelnen Kennzahl als in der Trennung der Ebenen: Was ist belegt, was ist Annahme, was ist prüfpflichtig, was ist nur indikativ? Der Rechner unterscheidet regulatorische EOG-Wirkung und wirtschaftliche Cashflow-Sicht, macht konservative Einschätzungen sichtbar und hält Klärpunkte fest, bevor aus einer Modellrechnung ein Beschlussvorschlag wird.

Wichtig bleibt die Grenze: Der Szenarienrechner ist keine Rechts-, Steuer-, Wirtschaftsprüfungs- oder Regulierungsberatung und keine Anerkennungszusage für konkrete Ansätze. Er ist ein Strukturierungs-, Plausibilisierungs- und Dokumentationswerkzeug. Produktive Entscheidungen müssen gegen aktuelle Rechtsstände, Bescheide, Kostenprüfungen und interne Freigaben geprüft werden.

Cernion-Fit

Cernion steht für nachvollziehbare Entscheidungsunterstützung in energiewirtschaftlichen Kontexten. Der Szenarienrechner-EOG zeigt diesen Arbeitsmodus in einer offenen, lokal nutzbaren Form: Daten bleiben beim Anwender, Annahmen werden explizit, offene Punkte werden nicht überdeckt.

Für Cernion ist das fachlich relevant, weil viele B2B-Gespräche nicht mit „mehr KI“ beginnen, sondern mit belastbarer Nachweisführung: Welche Datenlage gibt es? Welche Regeln gelten? Welche Hypothese ist verantwortbar? Welche nächste Prüfung ist sinnvoll?

Genau diese Denkweise verbindet den Open-Source-Piloten mit Cernions Plattformansatz für datenbasierte Dossiers, Fachanalysen und kontrollierbare Entscheidungsprozesse.

Ausprobieren und Feedback geben

Der Pilot ist öffentlich verfügbar:

Für öffentliches Feedback eignen sich vor allem methodische Hinweise, synthetische Beispiele, Verständlichkeitsfragen und Verbesserungsvorschläge. Vertrauliche Netz-, Bescheid-, Projekt- oder Unternehmensdaten gehören nicht in öffentliche Issues oder Pull Requests.

Arbeitsregel

Alle öffentlichen Timeline-Beiträge bleiben anonymisiert. Konkrete Kundensituationen, interne Projektinformationen, personenbezogene Details und nicht freigegebene Arbeitsnotizen gehören nicht in diesen Kanal.

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