KRITIS-konforme Zeitreihen-Allokation für Energy Sharing

Algorithmische Berechnung von 15-Minuten-Intervallen (§42c EnWG) im Arbeitsspeicher zur Verhinderung von Daten-Honeypots.

Die Umsetzung von Energy Sharing Gemeinschaften (§ 42c EnWG) erfordert die Allokation von Strommengen in 15-Minuten-Intervallen (§ 12 StromNZV). Dies erzeugt massive Datenmengen und birgt enorme Datenschutzrisiken, da Verbrauchsdaten (PII) hochsensibel sind.

Methodik der In-Memory Allokation

Das Agentic Asset-MDM Framework löst dieses Problem durch eine strikte Trennung von Metadaten und Zeitreihen (Edge-Privacy).

  • Stufe A (Synthetische Profile): Fehlen echte Smart-Meter-Daten (iMSys), generiert das System synthetische Erzeugungs- und Verbrauchsprognosen basierend auf Wetter- und Anlagenstammdaten (MaStR).
  • Stufe B (iMSys Integration): Reale Messreihen werden integriert und überschreiben die synthetischen Werte.

KRITIS-Konformität durch Ephemere Verarbeitung

Die Berechnung der viertelstündlichen Allokationszeitreihen für hunderte Teilnehmer erfolgt ausschließlich im Arbeitsspeicher (RAM). Auf der Festplatte oder in Cloud-Datenbanken werden lediglich die kryptografischen Metadaten und aggregierten Bilanzsummen persistiert. Diese Architektur verhindert die Entstehung von toxischen Daten-Honeypots und garantiert KRITIS-Compliance by Design.

Agentic Asset-MDM in der Praxis

Theoretische Methodik ist gut – operative Software ist besser. Cernion bietet die schlüsselfertige Architektur zur automatisierten Konsistenzprüfung, basierend auf den Prinzipien dieses Wikis (Local-First, XAI, OEO).

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